WAS IST EIGENTLICH DIESE BULLETPROOF-DIÄT?

Gastbeitrag von foodpunk.de

Mehr Energie, kein Leistungstief, anstrengungslose Abnahme – das verspricht die Bulletproof-Diät. Doch was ist dran an diesem Trend, der gerade von Amerika nach Europa schwappt?

Die Bulletproof-Diät ist eine fettreiche Ernährungsweise, angelehnt an die Paleo-Ernährung. Echte, möglichst unverarbeitete Lebensmittel stehen im Zentrum. Der steinzeitromantische Ansatz à la „iss‘ nur, was dein Vorfahre in der Steinzeit zur Verfügung hatte“ wird bei der Bulletproof-Diät mit moderner Wissenschaft aufgepeppt. Ziel dieser Ernährungsweise ist es, sich so leistungsfähig zu fühlen wie nur möglich.

Art und Qualität der Nahrungsmittel

Neben der Makronährstoffzusammensetzung wird bei der Bulletproof-Diät die Art der Nahrungsmittel betrachtet. Wie auch bei Paleo gibt es Lebensmittel, die absolut im roten Bereich der Skala sind: Soja, glutenhaltiges Getreide, Zucker, Margarine und andere. Der rote Bereich der Skala bedeutet: Lass das bloß weg, sonst fühlst du dich ziemlich elendig! Je mehr davon, desto elendiger wird’s.

Aber auch diejenigen Lebensmittel, die generell im Rahmen einer Paleo-Ernährung erlaubt sind, werden bei der Bulletproof-Diät noch einmal genauer eingeteilt. Bei Paleo heißt es im Grunde: Viel Gemüse, gutes Fleisch und gesundes Fett. Bei der Bulletproof-Diät ist zum Beispiel Pak Choy besser als Grünkohl. Dave Asprey betrachtet auch das noch so kleinste Detail der Lebensmittel und beurteilt daraufhin, ob er es für „extrem gesund“, „sehr gesund“, „gesund“, „nicht so gesund“ und so weiter hält.

Das Verhältnis von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten

Es gibt drei Aspekte, die bei der Bulletproof-Diät betrachtet werden: Das Verhältnis der Makronährstoffe, die Art und Qualität der Lebensmittel sowie das zeitliche Timing der Mahlzeiten.

50-70% der Kalorien sollten in Form von Fett aufgenommen werden und bis zu 20% der Kalorien in Form tierischen Proteins. Dazu gibt es jede Menge Gemüse, das in der Summe bis zu 20% der Energieaufnahme ausmachen kann (ich habe genau 20% versucht, aber kaum geschafft). Schlussendlich gibt es noch ein paar Kohlenhydrate: Früchte und stärkehaltiges Gemüse dürfen bis zu 5% der Kalorien liefern.

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